Infoportal der Gemeinde Eitorf

Infoportal der Gemeinde Eitorf zu Corona-Virus SARS-CoV-2


Aktuelle Hinweise

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Akute Corona-Situation in Eitorf
Fallzahlen ZF AG – Rathaus geschlossen – Betreuung in Alzenbach ausgesetzt 

Situation ZF Eitorf

Aktuell sind die Corona-Neuinfektionen in Eitorf erheblich gestiegen. Das Ausbruchsgeschehen bei der Firma ZF in Eitorf in den zurückliegenden Tagen hat daran entscheidenden Anteil. Derzeit wird seitens der Gemeinde in enger Abstimmung mit dem Gesundheitsamt des Rhein-Sieg-Kreises und der ZF AG alles Erforderliche getan, um die Situation zu kontrollieren und die weitere Ausbreitung des Virus einzudämmen. Wie sonst auch gilt die aktuelle Allgemeinverfügung zur Anordnung häuslicher Quarantäne. Infizierte und Kontaktpersonen der Kategorie „KP 1“ erhalten in Ergänzung hierzu ein Schreiben des Ordnungsamtes mit allen Details.

Rathaus und Gemeinderat

Der Anstieg der Fallzahlen hat weitere Auswirkungen. So wurde das Rathaus bis auf weiteres seit Dienstag, 10.11.2020, für den Publikumsverkehr geschlossen. Bürger*innen werden gebeten, die Dienststellen der Gemeindeverwaltung telefonisch, per Mail, Fax oder schriftlich, zu kontaktieren. Die Kontaktdaten, Anliegen und Ansprechpartner sind auf der Internetseite, www.eitorf.de, hinterlegt. Terminabsprachen sind in dringenden, unaufschiebbaren Fällen möglich. Gleichwohl sollte jeder überlegen, ob eine Angelegenheit Aufschub duldet oder nicht auch über Mail, Post oder telefonisch erledigt werden kann. Tel. 02243-89-0, Mail: buergermeister@eitorf.de, Fax: 02243-89179. Die für den 9. November 2020 vorgesehene Ratssitzung wurde vorsorglich abgesagt. Die erste Sitzung des neu gewählten Rates mit Einführung des neuen Bürgermeisters und der Wahl der stellvertretenden Bürgermeister findet somit aller Voraussicht nach am Montag, 30.11.2020 statt. Einladung, Tagesordnung und Sitzungsort werden in Kürze öffentlich bekannt gemacht.

Betreuung Schulen

Aktuelle Quarantänemaßnahmen erfordern, dass das Betreuungsangebot an der Grundschule Alzenbach bis zum 18.11.2020 ausgesetzt wird. Leider steht eine Alternativlösung zurzeit auch aus Gründen einer geordneten Steuerung von Kontakten nicht zur Verfügung. Es wird um Geduld gebeten.

Corona-Hilfe durch Gutscheinportal

Jeder kann helfen, dass das regionale und insbesondere lokal vor Ort vorzufindende Angebot in der eigenen Stadt oder Gemeinde unterstützt wird – das ist das Motto der Initiative „Wir sind Rhein Sieg.“

Um lokalen Gastronomiebetrieben, Dienstleistern oder Einzelhändlern in der sich verschärfenden Corona-Krise beizustehen und insbesondere den momentan von Schließung betroffenen Gewerbetreibenden eine finanzielle Hilfe zukommen zu lassen, eröffnet die Gutscheinplattform www.wirsindrheinsieg.de die Möglichkeit zur aktiven Unterstützung.

Der Gedanke des Gutscheinportals: Lokalen Anbietern jetzt während der umsatzschwachen Pandemiezeit das Geld zur Verfügung stellen, welches ohnehin in ein paar Wochen/Monaten dort ausgegeben worden wäre, um mögliche Insolvenzen oder Schließungen abzuwenden.

Die Plattform richtet ihr Augenmerk speziell auf die Angebotsvielfalt des Rhein-Sieg-Kreises und auf die lokalen Betriebe vor der eigenen Haustüre. Die Wirtschaftsförderung der Gemeinde Eitorf möchte daher auf dieses besondere Angebot aufmerksam machen und unterstützt den Gedanken, dass eine übergeordnete Plattform geschaffen wird, die die lokalen und regionalen Angebote bündelt.

Alle Eitorfer Gastronomiebetriebe, Dienstleister oder Einzelhändler haben die Möglichkeit sich in wenigen Schritte für die Plattform registrieren zu lassen. Eine Gebühr für die Nutzung der Plattform entsteht nicht.

Maskenpflicht bei Beerdigungen

Die  Coronaschutzverordnung NRW  schreibt vor, dass neben dem Abstandsgebot ab sofort während Beerdigungen eine generelle Maskenpflicht für alle Teilnehmer gilt. Für nahe Angehörige gilt zwar auch die Maskenpflicht, das Abstandsgebot aber nicht. Außerdem muss bei Trauerfeiern - auch unter freiem Himmel - ab sofort eine Teilnehmerliste geführt werden, damit die einfache Rückverfolgbarkeit sichergestellt ist. Es wird um Beachtung der neuen Regelungen gebeten.

Veranstaltungen und Konzerte der Gemeinde Eitorf fallen aus - Corona-Schutzverordnung lässt viele Events im November nicht mehr zu

Mit der aktuellen Corona-Verordnung kommt der Kulturbetrieb im Rhein-Sieg-Kreis weitgehend zum Erliegen. Orte für Kunst, Konzert- und Schauspiel, wie etwa das Eitorfer Theater am Park müssen schließen und Termine erneut abgesagt werden.

Als Reaktion auf die Corona-Fallzahlen wurde bereits ab Frühjahr das Kulturangebot in Eitorf stark reduziert. Mit umfangreichen Hygienekonzepten konnten in den letzten Monaten jedoch vereinzelt Veranstaltungen an bestimmten Orten wieder durchgeführt werden - der Veranstaltungskalender der Gemeinde Eitorf füllte sich allmählich wieder. Nun aber, mit der neuen Corona-Welle und dem neuerlichen Lockdown für November, ist vorerst wieder Schluss mit Kunst und Kultur - auch in Eitorf.

Folgende Eitorfer Gemeindeveranstaltungen im November wurden nun abgesagt:

 8.11. "Gang des Gedenkens" Jüdischer Friedhof, 8.11. Konzert "Saitensprung" Biologische Station, Konzert "Simon & Garfunkel Tribute-Duo" Theater am Park, 27.11. "Treffen der Kulturschaffenden", 29.11. Sonntagskonzert "Laura Moinian und Alexander Vorontsov"

Wer für die genannten Veranstaltungen Karten im Vorverkauf erworben hat, kann diese im Kulturbüro der Gemeinde Eitorf zurückgeben und erhält dort eine Rückerstattung des gezahlten Betrages.

Thomas Feldkamp, der Konzerte, Events und Ausstellungen für die Gemeinde organisiert, hofft zumindest ab Dezember wieder Kulturangebote schaffen zu können: "Die neuen Verordnungen und Maßnahmen sind zunächst zeitlich begrenzt. Wir hoffen alle, dass die Corona-Fallzahlen schnell sinken werden und die Veranstaltungen nur aufgeschoben - nicht aber aufgehoben sind", so der Kulturbeauftragte der Gemeinde.

Der "Gang des Gedenkens" beispielsweise wird aller Voraussicht nach für den Holocaust-Gedenktag im Januar neu geplant. Welche Events stattfinden und welche auch kurzfristig abgesagt werden mussten, erfahren die Interessierten stets aktuell im Veranstaltungskalender der Gemeinde unter: https://eitorf.de/veranstaltungen/. 

Die neue Coronaschutzverordnung NRW (gültig ab dem 17.10.2020) schreibt vor, dass neben dem Abstandsgebot ab sofort während Beerdigungen eine generelle Maskenpflicht für alle Teilnehmer gilt. Für nahe Angehörige gilt zwar auch die Maskenpflicht, das Abstandsgebot aber nicht.

Außerdem muss bei Trauerfeiern - auch unter freiem Himmel - ab sofort eine Teilnehmerliste geführt werden, damit die einfache Rückverfolgbarkeit sichergestellt ist. Es wird um Beachtung der neuen Regelungen gebeten.


Abgesagt wurde ebenso für den kompletten November der Eitorfer Wochenmarkt.


Untertstützung Eitorfer Gewerbebetriebe - vorerst keine Gebühren für bestimmte Sondernutzungen

In Zusammenarbeit mit dem Aktivkreis Eitorf gibt die Verwaltung bekannt, dass auf die Erhebung von Gebühren für Sondernutzungen an öffentlichen Straßen und allgemein im öffentlichen Raum bis auf weiteres verzichtet wird.

Mit dieser Maßnahme möchte die Gemeinde, die in ihrer Zuständigkeit liegenden Mittel nutzen, um einen Beitrag zur Entlastung aller Gewerbetreibenden (insbesondere von Einzelhändlern und Gastronomiebetrieben) vor dem Hintergrund der außergewöhnlichen Situation rund um das Coronavirus und den hiermit einhergegangenen und weiter andauernden Einschränken zu leisten.

Folgende Tarifstellen der entsprechenden Gebührenordnung sind hiervon ab sofort umfasst:

Nr. 3 Kommerzielle Werbestände ohne und mit Warenverkauf
Nr. 5 Verkaufsauslagen in Verbindung mit Geschäftslokalen
Nr. 6 Verkaufsstände, Verkaufseinrichtungen
Nr .7 Tische und Sitzgelegenheiten, die zu gewerblichen Zwecken aufgestellt werden
Nr. 10 Verteilen von Handzetteln und Werbematerial

Für das Jahr 2020 bereits entrichtete Gebühren werden erstattet. Ausstehende Forderungen werden nicht erhoben. Eine separate Mitteilung an die betroffenen Gewerbetreibenden soll nicht erfolgen. Die Regelung gilt ab sofort und wurde im pflichtgemäßen Ermessen des Bürgermeisters und in Abstimmung mit der Wirtschaftsförderung sowie dem Aktivkreis getroffen.  Die Pflicht zur Beantragung einer entsprechenden Sondernutzungserlaubnis – soweit nicht bereits ausgestellt – besteht weiterhin.

Die Sondernutzungssatzung ist unter folgender URL auf der Website der Gemeinde abrufbar:
http://www.eitorf.de/downloads/03-4-sondernutzungen.pdf

Die Tarifordnung zur Sondernutzungssatzung ist unter folgender URL abrufbar:
http://www.eitorf.de/downloads/03-4-tarif-sondernutzungen.pdf

Liebe Mitbürger*innen,

liebe Gewerbetreibende, Einzelhändler*innen und Unternehmer*innen,

seit dem Beginn der Corona-Pandemie sind neben den Gesundheitsämtern die örtlichen Ordnungsbehörden, sprich die kommunalen Ordnungsämter, für den Infektionsschutz der Einwohnerschaft gesetzlich zuständig.

Zu den aktuellen Aufgaben des Eitorfer Ordnungsamtes gehören unter anderem:

-         die Überwachung der geltenden Infektionsschutzregeln, bei der uns Kollegen anderer Abteilungen, die Freiwillige Feuerwehr, die Bezirksbeamten der Polizei und die Citystreife tatkräftig unterstützen,

-         die Anordnung der häuslichen Quarantäne für alle Eitorfer Infizierten und Kontaktpersonen,

-         die telefonische Kontaktaufnahme mit den Infizierten und den bekannten Kontaktpersonen,

-         die Koordination des gemeindlichen Krisenstabes SAE (Stab außergewöhnlicher Ereignisse),

-         der regelmäßige Austausch mit dem Krisenstab des Rhein-Sieg-Kreises,

-         zu Beginn der Krise Umsetzung der Erlasse des Ministeriums in geltendes Recht mittels Allgemeinverfügungen und

-         die Information und Beratung, persönlich, telefonisch, per Mail von Gewerbetreibenden und Einzelhändlern zur Umsetzung der notwendigen Schutzmaßnahmen.

Bei allen diesen Aufgaben sind wir in den letzten Wochen auf großes Verständnis, Unterstützung und Kooperationsbereitschaft in Eitorf gestoßen. Hierfür möchten wir uns bei ihnen allen ganz herzlich bedanken! Wir haben ganz viel Solidarität und Bereitschaft gespürt, diese Herausforderung für uns alle gemeinsam zu meistern. Wir hoffen, dass Sie gespürt haben, dass wir bei allen vorgegebenen Restriktionen und der Kurzfristigkeit versucht haben, im Rahmen unseres Ermessenspielraums mit Augenmaß und Flexibilität vorzugehen. Fakt ist, dass wir es gemeinsam geschafft haben, die Zahl der Infektionen in Eitorf deutlich zu reduzieren und dabei das örtliche Gesundheitssystem zu keinem Zeitpunkt überfordert haben.

Unsere größte Sorge gilt weiterhin den über 600 Bewohnern von Alten-, Pflege- und sonstigen Wohnheimen. Wir wünschen uns, dass es dabei bleibt, dass in den Heimen eine hohe Infektionszahl ausbleibt. Die Heimleitungen und ihre Mitarbeiter*innen setzen sich hierfür – nach unserer Kenntnis - mit vorbildlicher Einsatzbereitschaft ein. Dafür auch von uns ein großes Dankeschön, welches gleichermaßen auch allen medizinischen Einrichtungen, dem Eitorfer Krankenhaus und allen gilt, die sich ehrenamtlich in dieser Krise für ihre Mitmenschen engagieren.

Wir stehen Ihnen in dieser herausfordernden Zeit weiterhin telefonisch, persönlich oder per Mail während der Dienstzeiten engagiert zur Verfügung. Haben Sie aber bitte Verständnis dafür, dass es manchmal aufgrund des derzeit hohen Arbeitsaufkommens schon mal etwas dauert, bis Sie uns telefonisch erreichen oder wir reagieren können (www.corona-eitorf.de, ordnungsamt@eitorf.de, 02243 89-0, Rathaus Zimmer 15 und 16).

Lassen Sie uns weiter solidarisch miteinander umgehen und bleiben Sie gesund!

Hermann Neulen
Ordnungsamtsleiter – im Namen aller Mitarbeiter*innen des Eitorfer Ordnungsamtes

Haupteingang des Rathauses geöffnet

Der Haupteingang des Rathauses ist zu den üblichen Öffnungszeiten (Mo-Mi. u. Fr. 8-12 Uhr, Do. 7–13 und 14-17 Uhr)  geöffnet. Es wird darauf hingewiesen, dass ein Betreten, abgesehen von bestimmten Ausnahmen (z.B. Paare mit minderjährigen Kindern), nur durch Einzelpersonen möglich ist. Über die Information im Eingangsbereich wird es Besucherinnen und Besuchern möglich sein, Kontakt mit den Sachbearbeitern herzustellen, um einen Termin zu vereinbaren oder in dringenden Fällen helfen zu können. Bedenken Sie, dass dies keine vollständige Öffnung der Dienststellen bedeutet und überlegen Sie bitte im Sinne eines verantwortungsvollen Umgangs mit der momentanen Situation, ob Ihre Angelegenheit dringend ist und keinen Aufschub duldet. Sowohl im Rathaus selber als auch vor dem Gebäude sind selbstverständlich die Mindestabstände von ca. 2 Metern einzuhalten. Dies gilt auch für das Dienstgebäude der Gemeindewerke auf dem Erlenberg. Für die Rathausbesucher*innen stehen die bereitgestellten Desinfektionsspender gerne zur Verfügung.

Im Übrigen gilt: Nutzen Sie zum Kontakt mit der Gemeindeverwaltung - Telefon - Brief - Fax - E-Mail.
Anliegen und  Kontaktdaten sind auf www.eitorf.de hinterlegt. Hinterfragen Sie stets, ob eine Angelegenheit keinen Aufschub duldet. Ansonsten bitte auf später verschieben. Im dringenden Bedarfsfall werden Sie mit dem zuständigen Sachbearbeiter eine zielführende Lösung absprechen und ggf. einen Termin vereinbaren.  Nur die konsequente Umsetzung der rechtlich vorgegebenen Rahmenbedingungen und der verantwortungsvolle und einsichtige Umgang aller Einwohnerinnen und Einwohner können dazu beitragen, die Krise zu bewältigen. 

Gebührenregelung  für die gemeindlichen Betreuungsangebote der OGS, 8-1, 13+ in Alzenbach und die Früh-/Spät- und Vormittagsbetreuung in Eitorf  aufgrund der Schließung wegen der Corona Pandemie

Zur schnellstmöglichen Entlastung der Familien in unserer Gemeinde, wurden als Sofortmaßnahme die Beiträge für die OGS im März nur hälftig abgebucht. Um auch weiterhin die finanzielle Belastung für die fälligen Elternbeiträge niedrig zu halten und gleichsam ein Auflaufen von etwaigen Nachforderungen zu verhindern, hat die Gemeinde Eitorf vorerst folgende Regelung getroffen:

·    Die Beiträge für die OGS mit Fälligkeit am Monatsende werden auch im April nur hälftig abgebucht.

·   Die Abbuchung der Beiträge für die Betreuung 8-1, 13+ in Alzenbach, die Früh-/Spätbetreuung, sowie die Vormittagsbetreuung in Eitorf, mit Fälligkeit zur Monatsmitte, werden im April ausgesetzt. Sie wurden für den Monat März, bereits vor der Schließung der Betreuung, im vollen Umfang eingezogen.

Wir hoffen auf diese Weise erst einmal eine möglichst gute Lösung für alle Beteiligten gefunden zu haben. Eine abschließende Einschätzung des Landes in Bezug auf die Wiederaufnahme des regulären Betreuungsangebotes liegt noch nicht vor.

Formale Beschlüsse über die Gebührenregelung müssen noch getroffen werden. Wir bitten daher um Verständnis, dass die genaue Abrechnung der Elternbeiträge erst zu einem späteren Zeitpunkt vorgenommen werden kann.

Wohngeld - Auszug aus einer Information des Minisiteriums für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes NRW

Erst- und Weiterleistungsanträge können digital oder schriftlich gestellt werden

Da die Wohngeldstelle der Gemeinde Eitorf von einer Schließung für den Publikumsverkehr betroffen ist, besteht weiterhin die Möglichkeit, einen Erst- oder einen Weiterleistungsantrag entweder digital oder schriftlich stellen. Bürgerinnen und Bürger können einen Wohngeldantrag online stellen. Über den Wohngeldrechner NRW ("Wohngeldproberechner") können Bürgerinnen und Bürger schnell und unkompliziert herausfinden, ob sie einen Anspruch auf Wohngeld haben und wie hoch dieser ist. Der Wohngeldrechner berücksichtigt die seit dem 1. Januar 2020 in Kraft getretene Neuberechnung des Wohngeldes. Nach der Berechnung kann direkt über das Tool ein Online-Antrag gestellt werden; bezüglich der noch fehlenden Möglichkeite, notwendige Nachweise hochladen zu können, wird auf folgendes verwiesen:

Fehlen gänzlich Einkommens- oder Mietnachweise (z.B. bei Online-Anträgen) sollen diese - soweit wie möglich - nachgefordert werden.

Für die Berechnung werden alle Angaben anonymisiert. Bei der Antragstellung werden die Daten über eine sichere Verbindung an die zuständige Wohngeldstelle weitergeleitet. Die Berechnung und Antragstellung ist für jede Kommune in Nordhrein-Westfalen möglich. Link zur Online-Antragstellung:

https.//www.wohngeldrechner.nrw.de/wg/wgrbhtml/WGRBWLKM?BULA=NW

> 5 Empfehlungen für pflegende Angehörige

Coronakrise: Informationen für Berufstätige und Unternehmen

NRW-Soforthilfe 2020“ für Kleinbetriebe, Freiberufler und Solo-Selbstständige und Gründer startet in dieser Woche, Hinweise auch zur digitalen Beantragung
Antragsformulare für NRW-Soforthilfen stehen ab Freitag, 27.03.,  über www.wirtschaft.nrw/corona zum Download zur Verfügung.

Presseinformation der Landesregierung NRW betr. Soforthilfen für Kleinunternehmen > hier als PDF

Mitteilung des bundesministeriums für Wirtschaft betr. "Eckpunkte Corona-Soforthilfe für Kleinstunternehmen und Soloselbständige > hier als PDF


Kontaktverbot – Ausnahme für berufliche Zusammenkünfte
Das Kontaktverbot untersagt Zusammenkünfte und Ansammlungen in der Öffentlichkeit von mehr als zwei Personen. Ausgenommen sind gemäß § 12 Abs. 1 Nr. 4 CoronaSchVO zwingend notwendige Zusammenkünfte aus geschäftlichen, beruflichen und dienstlichen Gründen. Darüber hinaus ausgenommen sind Verwandte in gerader Linie, Ehe-gatten, Lebenspartnerinnen und Lebenspartner sowie in häuslicher Gemeinschaft lebende Personen, die Begleitung minderjähriger und unterstützungsbedürftiger Personen und zwingend notwendige Zusammenkünfte aus prüfungs- und betreuungsrelevanten Gründen.

Keine Einschränkungen für den Arbeitsweg

In der Rechtsverordnung werden keine Einschränkungen für den Weg zur Arbeit erlas-sen. Der Weg zur Arbeitsstätte oder an Einsatzorte bleibt demnach uneingeschränkt möglich. Insoweit sind auch keine Arbeitswegbescheinigungen, Passierscheine oder Ähnliches erforderlich. Auch die Nutzung des Öffentlichen Personennahverkehrs bleibt zulässig; dieser ist vom Kontaktverbot ausgenommen.

Handwerker und Dienstleister können weiter tätig sein
Handwerker und Dienstleister können gemäß § 7 Abs. 1 CoronaSchVO ihrer Tätigkeit mit Vorkehrungen zum Schutz vor Infektionen weiterhin nachgehen.

Betriebskantinen können weiter öffnen
Der Betrieb von Restaurants, Gaststätten, Imbissen, Mensen, Kantinen, Kneipen, Cafés und anderen gastronomischen Einrichtungen ist gemäß § 9 Abs. 1 CoronaSchVO unter-sagt. Nicht öffentlich zugängliche Betriebskantinen dürfen aber zur Versorgung der Beschäftigten betrieben werden, wenn die erforderlichen Vorkehrungen zur Hygiene, zur Steuerung des Zutritts, zur Vermeidung von Warteschlangen und zur Gewährleistung eines Mindestabstands von 1,5 Metern gewährleistet

Corona-Pandemie: Ältere Menschen und gefährdete Gruppen schützen

Die Bundesseniorenministerin Dr. Franziska Giffey und der Vorsitzende der Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen (BAGSO), Franz Müntefering, appellieren gemeinsam an alle Bürgerinnen und Bürger, gefährdete Gruppen vor Corona-Infektionen zu schützen.

Das Coronavirus mit dem Namen COVID-19 ist für ältere Menschen und für Personen mit Vorerkrankungen besonders gefährlich. Mit zunehmendem Alter steigt das Risiko einer schweren Erkrankung stetig an. Wenn Alter und eine schon bestehende Grunderkrankung zusammenkommen, ist die Gefährdung besonders hoch. Gerade in Pflegeeinrichtungen ist der Schutz von Menschen daher besonders wichtig.

Bundesseniorenministerin Dr. Franziska Giffey: „Ältere Menschen und Menschen mit Vorerkrankungen brauchen jetzt die Solidarität aller Generationen. Ich begrüße es, dass Alten- und Pflegeheime weitgehend für Besucherinnen und Besucher geschlossen werden, nur so können die Pflegebedürftigen und ihre Angehörigen in der derzeitigen Situation geschützt werden. Wir müssen auch auf die vielen zu Hause lebenden Pflegebedürftigen und ihre Angehörigen achten. Auch Familien, in denen Pflegebedürftige leben und versorgt werden, brauchen unsere Unterstützung. Nachbarn, die hier unkompliziert den Einkauf oder Botengänge übernehmen, sind „Engel des Alltags“. Wenn wir alle aufeinander achten, dann leben wir Solidarität im Alltag.“ 

BAGSO-Vorsitzender Franz Müntefering: „Ich bitte alle Betroffenen, Pflegebedürftige und Angehörige: Tragen Sie die Vorgaben, die die Pflegeheime bekommen haben, mit. Gleichzeitig ist es wichtig, dass Perspektiven entwickelt werden, wie Begegnungen und Austausch in Heimen bald wieder ermöglicht werden können. Sehr gut ist es, wenn Einrichtungen und Pflegekräfte Kontakte mit den Familien derzeit zum Beispiel über Telefon oder Skype ermöglichen.“ 

Nicht nur in der professionellen Pflege, auch im Alltag älterer Menschen müssen alle ihren Beitrag leisten. 

BAGSO-Vorsitzender Franz Müntefering: „Ältere Menschen, Großeltern und ihre Familien sind aufgerufen, sich selbst zu schützen und Risiken zu melden. Panik hilft nicht, unabhängig vom Alter. Aber handeln müssen wir Älteren und Alten in Sachen Corona doch. Das Risiko der Ansteckung wollen und können wir reduzieren helfen, für uns, für unsere Familien, für Kontaktpersonen. Der Staat muss handeln, wir als Gesellschaft auch. Händeschütteln und Umarmen lassen wir mal. Gedränge meiden wir. Versammlungen verschieben wir. Verschoben ist nicht aufgehoben. Und helfen, dass niemand einsam und hilflos bleibt, ohne die Sicherheit von Menschen aufs Spiel zu setzen, das ist das Gebot der Stunde. Eine solidarische Gesellschaft wird da ganz konkret und bewährt sich. Das ist gut für alle.“

Ministerin Dr. Franziska Giffey: „Ältere Menschen, Menschen mit Vorerkrankungen und ihre Familien sollten ihre Gewohnheiten jetzt überdenken. Sie sollten Einschränkungen in Kauf nehmen, um ihre Gesundheit zu schützen. Dazu gehört, sich für eine Zeit aus dem öffentlichen Leben soweit es geht zurückzuziehen, unbedingt persönlichen Abstand von mindestens zwei Metern zu halten, Freizeitveranstaltungen nicht zu besuchen, den öffentlichen Personennahverkehr zu meiden und auch private Kontakte soweit wie möglich zu reduzieren. Telefon, Handy und Internet helfen, in Kontakt zu bleiben. Familiäre und nachbarschaftliche Unterstützungsangebote zum Beispiel beim Einkaufen sind hilfreich und wichtig.“ 

Folgende Maßnahmen sollten ältere Menschen ergreifen, um sich zu schützen:

-      Reduzieren Sie soziale Kontakte soweit möglich, auch zu Gleichaltrigen, denn auch sie können Überträger sein.

-      Meiden Sie derzeit jeden unmittelbaren Kontakt zu Enkelkindern. Die Großeltern sollten möglichst nicht in die Betreuung einbezogen werden. 

-      Gehen Sie nicht in Arztpraxen, rufen Sie im Bedarfsfall dort an, und fragen, wie Sie sich verhalten sollen. 

-      Gehen Sie, falls möglich, nicht in Apotheken, bestellen Sie benötigte Arzneimittel per Telefon und lassen Sie sich diese liefern oder nehmen Sie, wenn möglich, Hilfe aus der Familie oder der Nachbarschaft an.

-      Nehmen Sie Bring- und Lieferangebote an: durch Familie und Nachbarn, durch Supermärkte.

-      Halten Sie ihre sozialen Kontakte über Telefon oder, wenn möglich, über Skype aufrecht.

-      Begrenzen Sie die Zahl der Personen, die in Ihre Wohnung kommen, auf ein Minimum.

-      Nutzen Sie das schöne Wetter, um spazieren zu gehen. Das stärkt Ihre Abwehr. Halten Sie auch dort mindestens zwei Meter Abstand, wenn Sie

-      Bekannte treffen!

Auch in der aktuellen Situation ist Wachsamkeit vor „falschen Helfern“ notwendig. So fragen Betrüger besonders ältere Menschen nach Geld für teure Medikamente und medizinische Behandlungen; angebliche Handwerker behaupten, Haus und Wohnung zu überprüfen und desinfizieren zu wollen.  

Das BMFSFJ und die BAGSO empfehlen daher dringend, Unbekannten kein Geld zu geben und sie nicht in die Wohnung zu lassen.

Nutzen Sie zum Kontakt mit der Gemeindeverwaltung - Telefon - Brief - Fax - E-Mail.

Anliegen und  Kontaktdaten sind auf www.eitorf.de hinterlegt. Hinterfragen Sie stets, ob eine Angelegenheit keinen Aufschub duldet. Ansonsten bitte auf später verschieben.
Im dringenden Bedarfsfall werden Sie mit dem zuständigen Sachbearbeiter eine zielführende Lösung absprechen und ggf. einen Termin vereinbaren.
Nur die konsequente Umsetzung der rechtlich vorgegebenen Rahmenbedingungen und der verantwortungsvolle und einsichtige Umgang aller Einwohnerinnen und Einwohner können dazu beitragen, die Krise zu bewältigen.