Infoportal der Gemeinde Eitorf

Infoportal der Gemeinde Eitorf zu Corona-Virus SARS-CoV-2


Aktuelle Hinweise

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Pfingsteiersingen und Eierverzehr in diesem Jahr leider nicht erlaubt

Mit Blick auf das bevorstehende Pfingstwochenende wird darauf hingewiesen, dass öffentliche wie private Veranstaltungen nach § 13 Abs. 1 Nr. 2 der Coronaschutzverordnung NRW bis auf weiteres untersagt sind. Hierunter fallen auch das vielerorts übliche „Pfingsteiersingen“ und der darauf folgende „Eierverzehr“. Aufgrund der nach wie vor geltenden Einschränkungen muss in diesem Jahr leider auf dieses Brauchtum verzichtet werden. Zusammenkünfte im öffentlichen Raum sind nur unter engen Vorgaben erlaubt (Familien, maximal zwei verschiedene Haushalte). Bitte haben Sie Verständnis und seien sie gewiss – das nächste Pfingstfest mit den dazugehörigen Traditionen kommt bestimmt.

Mund-Nase-Bedeckung (MNB) in NRW vorgeschrieben - Gesichtsvisiere nur als Ergänzung zulässig

Die Situation rund um das Coronavirus begleitet uns alle nun bereits seit gut drei Monaten. Die dynamischen Entwicklungen haben uns alle vor große Herausforderungen gestellt und bringen nach wie vor strenge Reglementierungen des beruflichen wie auch privaten Alltags mit sich. Die Gemeindeverwaltung ist sich der daraus folgenden großen Belastungen insbesondere für Familien und Kinder, Selbstständige, Senioren und Angehörige, Krankenhäuser, Pflegepersonal und vielen weiteren Menschen bewusst. Übergeordnete Ziel aller staatlichen Maßnahmen und aufgestellten Regelungen des Verordnungsgebers (Gesundheitsministerium NRW) ist, dass Infektionsgeschehen weiter einzudämmen.

So ist auch die seit wenigen Wochen geltende sogenannte „Maskenpflicht“ ein Bestandteil der vorgeschriebenen Maßnahmen. § 2 der Coronaschutzverordnung NRW regelt für verschiedene Bereiche des öffentlichen Lebens eine Pflicht zum Tragen einer textilen Mund–Nase-Bedeckung. Die Verwaltung bittet darum, dieser Verpflichtung beim Betreten und Aufenthalt in diesen Bereichen insbesondere von Verkaufsstellen, Gaststätten, Arztpraxen etc. konsequent nachzukommen.

Es wird darauf hingewiesen, dass es sich tatsächlich um textile Alltagsmasken oder auch Schals und Tücher handeln muss. Die vereinzelt genutzten Plexiglasvisiere sind keine textile MNB, da sie aus Kunststoff sind! Sie bewirken nach Aussage des RKI und des Verordnungsgebers keinen gleich wirksamen Schutz wie eine textile MNB (nach unten und seitlich geöffnet, nicht eng anliegend etc.). Sie ersetzen nicht die textile MNB sondern sind nur als Ergänzung zu sehen.

Einzelheiten dazu können Sie unmittelbar dem Verordnungstext (u. a. zu finden unter www.corona-eitorf.de) entnehmen. Bei Fragen steht Ihnen das Amt für Bürgerdienste und Stadtmarketing zur Verfügung.


Untertstützung Eitorfer Gewerbebetriebe - vorerst keine Gebühren für bestimmte Sondernutzungen

In Zusammenarbeit mit dem Aktivkreis Eitorf gibt die Verwaltung bekannt, dass auf die Erhebung von Gebühren für Sondernutzungen an öffentlichen Straßen und allgemein im öffentlichen Raum für das Jahr 2020 verzichtet wird.

Mit dieser Maßnahme möchte die Gemeinde, die in ihrer Zuständigkeit liegenden Mittel nutzen, um einen Beitrag zur Entlastung aller Gewerbetreibenden (insbesondere von Einzelhändlern und Gastronomiebetrieben) vor dem Hintergrund der außergewöhnlichen Situation rund um das Coronavirus und den hiermit einhergegangenen und weiter andauernden Einschränken zu leisten.

Folgende Tarifstellen der entsprechenden Gebührenordnung sind hiervon ab sofort umfasst:

Nr. 3 Kommerzielle Werbestände ohne und mit Warenverkauf
Nr. 5 Verkaufsauslagen in Verbindung mit Geschäftslokalen
Nr. 6 Verkaufsstände, Verkaufseinrichtungen
Nr .7 Tische und Sitzgelegenheiten, die zu gewerblichen Zwecken aufgestellt werden
Nr. 10 Verteilen von Handzetteln und Werbematerial

Für das Jahr 2020 bereits entrichtete Gebühren werden erstattet. Ausstehende Forderungen werden nicht erhoben. Eine separate Mitteilung an die betroffenen Gewerbetreibenden soll nicht erfolgen. Die Regelung gilt ab sofort und wurde im pflichtgemäßen Ermessen des Bürgermeisters und in Abstimmung mit der Wirtschaftsförderung sowie dem Aktivkreis getroffen.  Die Pflicht zur Beantragung einer entsprechenden Sondernutzungserlaubnis – soweit nicht bereits ausgestellt – besteht weiterhin.

Die Sondernutzungssatzung ist unter folgender URL auf der Website der Gemeinde abrufbar:
http://www.eitorf.de/downloads/03-4-sondernutzungen.pdf

Die Tarifordnung zur Sondernutzungssatzung ist unter folgender URL abrufbar:
http://www.eitorf.de/downloads/03-4-tarif-sondernutzungen.pdf

Spielplätze wieder geöffnet
Mit der ab dem 04.05.2020 in Kraft getreten Änderung der Coronaschutzverordnung NRW wird die Nutzung von Spielplätzen ab dem 07.05.2020 wieder zulässig sein (s. § 3 der Verordnung). Begleitpersonen haben untereinander einen Mindestabstand von 1,5 m zu gewährleisten, soweit nicht Ausnahmen bestehen (Familien, häusliche Gemeinschaft etc.). Im Sinne des Infektionsschutzes kann die Spielplatznutzung begrenzt werden (Begrenzung der Nutzerzahl). Zudem besteht im Einzelfall die Möglichkeit, dass - z. B. aufgrund besonderer örtlicher Gegebenheiten - Spielplätze ggf. dennoch geschlossen bleiben.

Die Gemeindeverwaltung wird sukzessive ab dem 07.05.2020 Spielplatzöffnungen vornehmen. Sofern Begrenzungen erfolgen, werden diese jeweils vor Ort ersichtlich sein. Bitte beachten Sie entsprechende Hinweise. Bei Rückfragen steht Ihnen das Amt für Bürgerdienste und Stadtmarketing gerne zur Verfügung.


Wiedereröffnung der Gemeindebibliothek Eitorf
ab 04. Mai zu den gewohnten Öffnungszeiten aber mit eingeschränktem Service

Liebe Kundinnen und Kunden,

ab Montag dem 04. Mai können Sie die Bibliothek die Bibliothek wieder zu den gewohnten Zeiten zur Ausleihe und Rückgabe von Medien besuchen. Allerdings müssen auch wir die gesetzlichen Bestimmungen zu den entsprechenden Hygiene- und Schutzmaßnahmen einhalten.

Deshalb bitten wir Sie, folgende Benutzungsbedingungen zu beachten:
- Personen, die Erkältungssymptome oder Fieber haben, erhalten keinen Zutritt. Dies gilt auch, wenn ein Familienmitglied erkrankt ist.
- Das Tragen von Masken ist auch bei uns Pflicht.
- Um die Infektionsketten nachvollziehen zu können, müssen wir Sie bitten, Ihren Namen sowie Ihre Ausweisnummer in eine bereit liegende Liste einzutragen.
- Vor dem Betreten der Bibliothek bitten wir um die Desinfektion Ihrer Hände (ein Desinfektionsmittelspender befindet sich seitlich der Tür!)
- Maximal 10 Kunden können die Bibliothek für eine Dauer von höchstens 30 Minuten besuchen.
- Zur Kontrolle des Einlasses muss sich jeder Kunde einen Korb nehmen.
- Vor der Theke werden Wartemarkierungen auf dem Boden angebracht, so dass maximal 4 Kunden Platz zum Anstellen haben.
- Auch die Bücher und anderen Medien müssen in Quarantäne, deshalb bitten wir um Ablage Ihrer zurückgebrachten Bücher auf dem Bücherwagen. Dort müssen sie 3 Tage warten, d.h. leider können wir sie erst danach zurück buchen.

Veranstaltungen können in nächster Zeit leider nicht stattfinden. Auch ist der Aufenthalt zum Lesen oder zur Nutzung der Computer nicht möglich.
Wir freuen uns, dass wir wieder für Sie da sein können, auch wenn unser Service nicht ganz dem gewohnten Umfang entspricht.

Liebe Mitbürger*innen,

liebe Gewerbetreibende, Einzelhändler*innen und Unternehmer*innen,

seit dem Beginn der Corona-Pandemie sind neben den Gesundheitsämtern die örtlichen Ordnungsbehörden, sprich die kommunalen Ordnungsämter, für den Infektionsschutz der Einwohnerschaft gesetzlich zuständig.

Zu den aktuellen Aufgaben des Eitorfer Ordnungsamtes gehören unter anderem:

-         die Überwachung der geltenden Infektionsschutzregeln, bei der uns Kollegen anderer Abteilungen, die Freiwillige Feuerwehr, die Bezirksbeamten der Polizei und die Citystreife tatkräftig unterstützen,

-         die Anordnung der häuslichen Quarantäne für alle Eitorfer Infizierten und Kontaktpersonen,

-         die telefonische Kontaktaufnahme mit den Infizierten und den bekannten Kontaktpersonen,

-         die Koordination des gemeindlichen Krisenstabes SAE (Stab außergewöhnlicher Ereignisse),

-         der regelmäßige Austausch mit dem Krisenstab des Rhein-Sieg-Kreises,

-         zu Beginn der Krise Umsetzung der Erlasse des Ministeriums in geltendes Recht mittels Allgemeinverfügungen und

-         die Information und Beratung, persönlich, telefonisch, per Mail von Gewerbetreibenden und Einzelhändlern zur Umsetzung der notwendigen Schutzmaßnahmen.

Bei allen diesen Aufgaben sind wir in den letzten Wochen auf großes Verständnis, Unterstützung und Kooperationsbereitschaft in Eitorf gestoßen. Hierfür möchten wir uns bei ihnen allen ganz herzlich bedanken! Wir haben ganz viel Solidarität und Bereitschaft gespürt, diese Herausforderung für uns alle gemeinsam zu meistern. Wir hoffen, dass Sie gespürt haben, dass wir bei allen vorgegebenen Restriktionen und der Kurzfristigkeit versucht haben, im Rahmen unseres Ermessenspielraums mit Augenmaß und Flexibilität vorzugehen. Fakt ist, dass wir es gemeinsam geschafft haben, die Zahl der Infektionen in Eitorf deutlich zu reduzieren und dabei das örtliche Gesundheitssystem zu keinem Zeitpunkt überfordert haben.

Unsere größte Sorge gilt weiterhin den über 600 Bewohnern von Alten-, Pflege- und sonstigen Wohnheimen. Wir wünschen uns, dass es dabei bleibt, dass in den Heimen eine hohe Infektionszahl ausbleibt. Die Heimleitungen und ihre Mitarbeiter*innen setzen sich hierfür – nach unserer Kenntnis - mit vorbildlicher Einsatzbereitschaft ein. Dafür auch von uns ein großes Dankeschön, welches gleichermaßen auch allen medizinischen Einrichtungen, dem Eitorfer Krankenhaus und allen gilt, die sich ehrenamtlich in dieser Krise für ihre Mitmenschen engagieren.

Wir stehen Ihnen in dieser herausfordernden Zeit weiterhin telefonisch, persönlich oder per Mail während der Dienstzeiten engagiert zur Verfügung. Haben Sie aber bitte Verständnis dafür, dass es manchmal aufgrund des derzeit hohen Arbeitsaufkommens schon mal etwas dauert, bis Sie uns telefonisch erreichen oder wir reagieren können (www.corona-eitorf.de, ordnungsamt@eitorf.de, 02243 89-0, Rathaus Zimmer 15 und 16).

Lassen Sie uns weiter solidarisch miteinander umgehen und bleiben Sie gesund!

Hermann Neulen
Ordnungsamtsleiter – im Namen aller Mitarbeiter*innen des Eitorfer Ordnungsamtes

RSAG-Entsorgungsanlage in Eitorf seít Montag, 20.04. auch wieder für Privatkunden geöffnet

Die RSAG lockert die Beschränkungen bei der Abfallentsorgung im Zusammenhang mit der Corona-Krise. So ist auch die Entsorgungsanlage in Eitorf, Im Auel 24, seit Montag, 20. April wieder für alle gewerblichen und privaten Kunden freigegeben. Da in den nächsten Wochen mit einem hohen Fahrzeugaufkommen zu rechnen ist und ggf. lange Wartezeiten einkalkuliert werden müssen, gelten seit dem 20.4. temporär neue Regelungen für den Zufahrtsbereich rund um die Anlage. So ist es ab sofort verboten, von der Straße „Im Auel“ als Linksabbieger aus Richtung Alzenbach kommt, auf die Anlage zu fahren. Zulässig ist nur die Zufahrt als Rechtsabbieger aus Richtung Eitorf-Zentrum kommend. Die Polizei wird die Einhaltung der neuen Verkehrsregelung überwachen.

Darüber hinaus wird für einen Teilabschnitt der Straße „Im Auel“ ein absolutes Halteverbot in Fahrtrichtung Alzenbach eingerichtet, um z.B. die Zufahrt zu dem Parkplatz des REWE-Marktes gefahrlos zu ermöglichen. Das Ordnungsamt wird das absolute Halteverbot überwachen.

Die RSAG bittet die Kunden, in den ersten Tagen nur dringende Anlieferungen vorzunehmen! Das hilft einem möglichen Ansturm vorzubeugen und Wartezeiten zu vermeiden. Ferner empfiehlt die RSAG, auf der Anlage eine Schutzmaske zu tragen und bei kostenpflichtigen Leistungen bargeldlos mit EC-Karte zu zahlen. Auch sollten die Abfälle zügig und ordnungsgemäß an den vom Personal zugewiesenen Stellen abgeladen werden. Beim Besuch der Anlage wird den Kunden auch ein Merkblatt mit den wichtigsten Infos ausgeteilt.

Haupteingang des Rathauses wieder geöffnet

Der Haupteingang des Rathauses ist zu den üblichen Öffnungszeiten (Mo-Mi. u. Fr. 8-12 Uhr, Do. 7–13 und 14-17 Uhr) wieder geöffnet. Es wird darauf hingewiesen, dass ein Betreten, abgesehen von bestimmten Ausnahmen (z.B. Paare mit minderjährigen Kindern), nur durch Einzelpersonen möglich ist. Über die Information im Eingangsbereich wird es Besucherinnen und Besuchern möglich sein, Kontakt mit den Sachbearbeitern herzustellen, um einen Termin zu vereinbaren oder in dringenden Fällen helfen zu können. Bedenken Sie, dass dies keine vollständige Öffnung der Dienststellen bedeutet und überlegen Sie bitte im Sinne eines verantwortungsvollen Umgangs mit der momentanen Situation, ob Ihre Angelegenheit dringend ist und keinen Aufschub duldet. Sowohl im Rathaus selber als auch vor dem Gebäude sind selbstverständlich die Mindestabstände von ca. 2 Metern einzuhalten. Dies gilt auch für das Dienstgebäude der Gemeindewerke auf dem Erlenberg. Für die Rathausbesucher*innen stehen die bereitgestellten Desinfektionsspender gerne zur Verfügung.

Im Übrigen gilt: Nutzen Sie zum Kontakt mit der Gemeindeverwaltung - Telefon - Brief - Fax - E-Mail.
Anliegen und  Kontaktdaten sind auf www.eitorf.de hinterlegt. Hinterfragen Sie stets, ob eine Angelegenheit keinen Aufschub duldet. Ansonsten bitte auf später verschieben. Im dringenden Bedarfsfall werden Sie mit dem zuständigen Sachbearbeiter eine zielführende Lösung absprechen und ggf. einen Termin vereinbaren.  Nur die konsequente Umsetzung der rechtlich vorgegebenen Rahmenbedingungen und der verantwortungsvolle und einsichtige Umgang aller Einwohnerinnen und Einwohner können dazu beitragen, die Krise zu bewältigen.

Presse Land NRW:

Anträge für Corona-Soforthilfe können ab 17. April wieder gestellt werden

Wirtschaftsminister Pinkwart: Die Wirtschaft braucht jetzt schnelle Hilfe – Auszahlung wird Ende der Woche fortgesetzt / Innenminister Reul: Antragsteller müssen wachsam bleiben

Damit Kleinunternehmer, Freiberufler und Soloselbstständige schnell an die dringend benötigte finanzielle Unterstützung kommen, können von Freitag an wieder Anträge auf NRW-Soforthilfe 2020 gestellt werden. Die korrekte Antragsseite kann – wie bereits zuvor – ausschließlich über https://soforthilfe-corona.nrw.de aufgerufen werden. Auch die Auszahlung bereits bewilligter Anträge wird voraussichtlich Ende der Woche wiederaufgenommen. Nachdem Betrüger Daten abgegriffen hatten, hat die Landesregierung Ende vergangener Woche vorübergehend Auszahlung und Antragstellung gestoppt.

Wirtschaftsminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart: „Viele Kleinbetriebe, Freiberufler und Soloselbstständige in Nordrhein-Westfalen warten derzeit dringend auf finanzielle Unterstützung. Damit die NRW-Soforthilfe auch bei den richtigen ankommt, greifen wir von nun an auf die konkrete Unterstützung der Finanzverwaltung zurück. Am Ende der Woche nehmen wir das durchgängige digitale Antragsverfahren mit zusätzlichen Sicherheitsprüfungen im Hintergrund wieder auf und starten mit ersten Auszahlungen.“ 

Innenminister Herbert Reul: „Wichtig ist, dass die Antragstellerinnen und Antragsteller im Netz trotzdem weiter wachsam sind. Besonders skeptisch sollte man bei für Behörden ungewöhnlichen Endungen von Internet-Adressen wie „.info“ oder „.com“ sein. Unsere Spezialisten im LKA werden das aber im Rahmen ihres professionellen Monitorings ebenfalls im Blick behalten.“

Um sicherzustellen, dass die NRW-Soforthilfe nun zügig ankommt, erfolgt routinemäßig ein Abgleich der Daten mit der Finanzverwaltung. Dazu müssen Antragsteller im Antragsformular eine dem Finanzamt bekannte Bankverbindung angeben.

URL: https://www.land.nrw/de/pressemitteilung/antraege-fuer-corona-soforthilfe-koennen-ab-17-april-wieder-gestellt-werden

Gebührenregelung  für die gemeindlichen Betreuungsangebote der OGS, 8-1, 13+ in Alzenbach und die Früh-/Spät- und Vormittagsbetreuung in Eitorf  aufgrund der Schließung wegen der Corona Pandemie

Zur schnellstmöglichen Entlastung der Familien in unserer Gemeinde, wurden als Sofortmaßnahme die Beiträge für die OGS im März nur hälftig abgebucht. Um auch weiterhin die finanzielle Belastung für die fälligen Elternbeiträge niedrig zu halten und gleichsam ein Auflaufen von etwaigen Nachforderungen zu verhindern, hat die Gemeinde Eitorf vorerst folgende Regelung getroffen:

·    Die Beiträge für die OGS mit Fälligkeit am Monatsende werden auch im April nur hälftig abgebucht.

·   Die Abbuchung der Beiträge für die Betreuung 8-1, 13+ in Alzenbach, die Früh-/Spätbetreuung, sowie die Vormittagsbetreuung in Eitorf, mit Fälligkeit zur Monatsmitte, werden im April ausgesetzt. Sie wurden für den Monat März, bereits vor der Schließung der Betreuung, im vollen Umfang eingezogen.

Wir hoffen auf diese Weise erst einmal eine möglichst gute Lösung für alle Beteiligten gefunden zu haben. Eine abschließende Einschätzung des Landes in Bezug auf die Wiederaufnahme des regulären Betreuungsangebotes liegt noch nicht vor.

Formale Beschlüsse über die Gebührenregelung müssen noch getroffen werden. Wir bitten daher um Verständnis, dass die genaue Abrechnung der Elternbeiträge erst zu einem späteren Zeitpunkt vorgenommen werden kann.

Wohngeld - Auszug aus einer Information des Minsiteriums für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes NRW

Erst- und Weiterleistungsanträge können digital oder schriftlich gestellt werden

Da die Wohngeldstelle der Gemeinde Eitorf von einer Schließung für den Publikumsverkehr betroffen ist, besteht weiterhin die Möglichkeit, einen Erst- oder einen Weiterleistungsantrag entweder digital oder schriftlich stellen. Bürgerinnen und Bürger können einen Wohngeldantrag online stellen. Über den Wohngeldrechner NRW ("Wohngeldproberechner") können Bürgerinnen und Bürger schnell und unkompliziert herausfinden, ob sie einen Anspruch auf Wohngeld haben und wie hoch dieser ist. Der Wohngeldrechner berücksichtigt die seit dem 1. Januar 2020 in Kraft getretene Neuberechnung des Wohngeldes. Nach der Berechnung kann direkt über das Tool ein Online-Antrag gestellt werden; bezüglich der noch fehlenden Möglichkeite, notwendige Nachweise hochladen zu können, wird auf folgendes verwiesen:

Fehlen gänzlich Einkommens- oder Mietnachweise (z.B. bei Online-Anträgen) sollen diese - soweit wie möglich - nachgefordert werden.

Für die Berechnung werden alle Angaben anonymisiert. Bei der Antragstellung werden die Daten über eine sichere Verbindung an die zuständige Wohngeldstelle weitergeleitet. Die Berechnung und Antragstellung ist für jede Kommune in Nordhrein-Westfalen möglich. Link zur Online-Antragstellung:

https.//www.wohngeldrechner.nrw.de/wg/wgrbhtml/WGRBWLKM?BULA=NW

> 5 Empfehlungen für pflegende Angehörige

Coronakrise: Informationen für Berufstätige und Unternehmen

NRW-Soforthilfe 2020“ für Kleinbetriebe, Freiberufler und Solo-Selbstständige und Gründer startet in dieser Woche, Hinweise auch zur digitalen Beantragung
Antragsformulare für NRW-Soforthilfen stehen ab Freitag, 27.03.,  über www.wirtschaft.nrw/corona zum Download zur Verfügung.

Presseinformation der Landesregierung NRW betr. Soforthilfen für Kleinunternehmen > hier als PDF

Mitteilung des bundesministeriums für Wirtschaft betr. "Eckpunkte Corona-Soforthilfe für Kleinstunternehmen und Soloselbständige > hier als PDF


Kontaktverbot – Ausnahme für berufliche Zusammenkünfte
Das Kontaktverbot untersagt Zusammenkünfte und Ansammlungen in der Öffentlichkeit von mehr als zwei Personen. Ausgenommen sind gemäß § 12 Abs. 1 Nr. 4 CoronaSchVO zwingend notwendige Zusammenkünfte aus geschäftlichen, beruflichen und dienstlichen Gründen. Darüber hinaus ausgenommen sind Verwandte in gerader Linie, Ehe-gatten, Lebenspartnerinnen und Lebenspartner sowie in häuslicher Gemeinschaft lebende Personen, die Begleitung minderjähriger und unterstützungsbedürftiger Personen und zwingend notwendige Zusammenkünfte aus prüfungs- und betreuungsrelevanten Gründen.

Keine Einschränkungen für den Arbeitsweg

In der Rechtsverordnung werden keine Einschränkungen für den Weg zur Arbeit erlas-sen. Der Weg zur Arbeitsstätte oder an Einsatzorte bleibt demnach uneingeschränkt möglich. Insoweit sind auch keine Arbeitswegbescheinigungen, Passierscheine oder Ähnliches erforderlich. Auch die Nutzung des Öffentlichen Personennahverkehrs bleibt zulässig; dieser ist vom Kontaktverbot ausgenommen.

Handwerker und Dienstleister können weiter tätig sein
Handwerker und Dienstleister können gemäß § 7 Abs. 1 CoronaSchVO ihrer Tätigkeit mit Vorkehrungen zum Schutz vor Infektionen weiterhin nachgehen.

Betriebskantinen können weiter öffnen
Der Betrieb von Restaurants, Gaststätten, Imbissen, Mensen, Kantinen, Kneipen, Cafés und anderen gastronomischen Einrichtungen ist gemäß § 9 Abs. 1 CoronaSchVO unter-sagt. Nicht öffentlich zugängliche Betriebskantinen dürfen aber zur Versorgung der Beschäftigten betrieben werden, wenn die erforderlichen Vorkehrungen zur Hygiene, zur Steuerung des Zutritts, zur Vermeidung von Warteschlangen und zur Gewährleistung eines Mindestabstands von 1,5 Metern gewährleistet

Corona-Pandemie: Ältere Menschen und gefährdete Gruppen schützen

Die Bundesseniorenministerin Dr. Franziska Giffey und der Vorsitzende der Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen (BAGSO), Franz Müntefering, appellieren gemeinsam an alle Bürgerinnen und Bürger, gefährdete Gruppen vor Corona-Infektionen zu schützen.

Das Coronavirus mit dem Namen COVID-19 ist für ältere Menschen und für Personen mit Vorerkrankungen besonders gefährlich. Mit zunehmendem Alter steigt das Risiko einer schweren Erkrankung stetig an. Wenn Alter und eine schon bestehende Grunderkrankung zusammenkommen, ist die Gefährdung besonders hoch. Gerade in Pflegeeinrichtungen ist der Schutz von Menschen daher besonders wichtig.

Bundesseniorenministerin Dr. Franziska Giffey: „Ältere Menschen und Menschen mit Vorerkrankungen brauchen jetzt die Solidarität aller Generationen. Ich begrüße es, dass Alten- und Pflegeheime weitgehend für Besucherinnen und Besucher geschlossen werden, nur so können die Pflegebedürftigen und ihre Angehörigen in der derzeitigen Situation geschützt werden. Wir müssen auch auf die vielen zu Hause lebenden Pflegebedürftigen und ihre Angehörigen achten. Auch Familien, in denen Pflegebedürftige leben und versorgt werden, brauchen unsere Unterstützung. Nachbarn, die hier unkompliziert den Einkauf oder Botengänge übernehmen, sind „Engel des Alltags“. Wenn wir alle aufeinander achten, dann leben wir Solidarität im Alltag.“ 

BAGSO-Vorsitzender Franz Müntefering: „Ich bitte alle Betroffenen, Pflegebedürftige und Angehörige: Tragen Sie die Vorgaben, die die Pflegeheime bekommen haben, mit. Gleichzeitig ist es wichtig, dass Perspektiven entwickelt werden, wie Begegnungen und Austausch in Heimen bald wieder ermöglicht werden können. Sehr gut ist es, wenn Einrichtungen und Pflegekräfte Kontakte mit den Familien derzeit zum Beispiel über Telefon oder Skype ermöglichen.“ 

Nicht nur in der professionellen Pflege, auch im Alltag älterer Menschen müssen alle ihren Beitrag leisten. 

BAGSO-Vorsitzender Franz Müntefering: „Ältere Menschen, Großeltern und ihre Familien sind aufgerufen, sich selbst zu schützen und Risiken zu melden. Panik hilft nicht, unabhängig vom Alter. Aber handeln müssen wir Älteren und Alten in Sachen Corona doch. Das Risiko der Ansteckung wollen und können wir reduzieren helfen, für uns, für unsere Familien, für Kontaktpersonen. Der Staat muss handeln, wir als Gesellschaft auch. Händeschütteln und Umarmen lassen wir mal. Gedränge meiden wir. Versammlungen verschieben wir. Verschoben ist nicht aufgehoben. Und helfen, dass niemand einsam und hilflos bleibt, ohne die Sicherheit von Menschen aufs Spiel zu setzen, das ist das Gebot der Stunde. Eine solidarische Gesellschaft wird da ganz konkret und bewährt sich. Das ist gut für alle.“

Ministerin Dr. Franziska Giffey: „Ältere Menschen, Menschen mit Vorerkrankungen und ihre Familien sollten ihre Gewohnheiten jetzt überdenken. Sie sollten Einschränkungen in Kauf nehmen, um ihre Gesundheit zu schützen. Dazu gehört, sich für eine Zeit aus dem öffentlichen Leben soweit es geht zurückzuziehen, unbedingt persönlichen Abstand von mindestens zwei Metern zu halten, Freizeitveranstaltungen nicht zu besuchen, den öffentlichen Personennahverkehr zu meiden und auch private Kontakte soweit wie möglich zu reduzieren. Telefon, Handy und Internet helfen, in Kontakt zu bleiben. Familiäre und nachbarschaftliche Unterstützungsangebote zum Beispiel beim Einkaufen sind hilfreich und wichtig.“ 

Folgende Maßnahmen sollten ältere Menschen ergreifen, um sich zu schützen:

-      Reduzieren Sie soziale Kontakte soweit möglich, auch zu Gleichaltrigen, denn auch sie können Überträger sein.

-      Meiden Sie derzeit jeden unmittelbaren Kontakt zu Enkelkindern. Die Großeltern sollten möglichst nicht in die Betreuung einbezogen werden. 

-      Gehen Sie nicht in Arztpraxen, rufen Sie im Bedarfsfall dort an, und fragen, wie Sie sich verhalten sollen. 

-      Gehen Sie, falls möglich, nicht in Apotheken, bestellen Sie benötigte Arzneimittel per Telefon und lassen Sie sich diese liefern oder nehmen Sie, wenn möglich, Hilfe aus der Familie oder der Nachbarschaft an.

-      Nehmen Sie Bring- und Lieferangebote an: durch Familie und Nachbarn, durch Supermärkte.

-      Halten Sie ihre sozialen Kontakte über Telefon oder, wenn möglich, über Skype aufrecht.

-      Begrenzen Sie die Zahl der Personen, die in Ihre Wohnung kommen, auf ein Minimum.

-      Nutzen Sie das schöne Wetter, um spazieren zu gehen. Das stärkt Ihre Abwehr. Halten Sie auch dort mindestens zwei Meter Abstand, wenn Sie

-      Bekannte treffen!

Auch in der aktuellen Situation ist Wachsamkeit vor „falschen Helfern“ notwendig. So fragen Betrüger besonders ältere Menschen nach Geld für teure Medikamente und medizinische Behandlungen; angebliche Handwerker behaupten, Haus und Wohnung zu überprüfen und desinfizieren zu wollen.  

Das BMFSFJ und die BAGSO empfehlen daher dringend, Unbekannten kein Geld zu geben und sie nicht in die Wohnung zu lassen.


Nutzen Sie zum Kontakt mit der Gemeindeverwaltung - Telefon - Brief - Fax - E-Mail.
Anliegen und  Kontaktdaten sind auf www.eitorf.de hinterlegt. Hinterfragen Sie stets, ob eine Angelegenheit keinen Aufschub duldet. Ansonsten bitte auf später verschieben.
Im dringenden Bedarfsfall werden Sie mit dem zuständigen Sachbearbeiter eine zielführende Lösung absprechen und ggf. einen Termin vereinbaren.
Nur die konsequente Umsetzung der rechtlich vorgegebenen Rahmenbedingungen und der verantwortungsvolle und einsichtige Umgang aller Einwohnerinnen und Einwohner können dazu beitragen, die Krise zu bewältigen.

Schließung der gemeindlichen Einrichtungen bis voraussichtlich 19.04.2020

Zur Verhinderung der weiteren Ausbreitung von SARS-CoV-2 werden als weitere Schutzmaßnahme die folgenden gemeindlichen Einrichtungen, unabhängig von der Veranstaltungsart, geschlossen: Theater am Park, Bürgerzentrum, TH Mühleip, TH Irlenborn, Ewald-Müller-Sportanlage, Sportplatz Mühleip sowie die Schulen für außerschulische Zwecke

Die Schließung der Einrichtungen gilt ab sofort und wird voraussichtlich bis zum 19.04.2020 andauern. Eine Schließung über diesen Zeitpunkt hinaus wird rechtzeitig bekannt gegeben.

Veranstaltungen fallen aus

Aufgrund der besonderen Situation durch die Verbreitung des Corona-Virus sind Veranstaltungen grundsätzlich untersagt. Der Veranstaltungskalender auf der Internetseite der Gemeinde Eitorf wurde auf "inaktiv" gesetzt.

Vorverkauf und gemeindliche Veranstaltungen zunächst bis 19.4.2020 ausgesetzt

Der Vorverkauf für alle gemeindlichen Kulturveranstaltungen ist zunächst bis zum 19.4.2020 ausgesetzt worden. Auch alle Veranstaltungen bis zu diesem Termin fallen aus.

Erworbene Tickets für Veranstaltungen nach dem 19.4. sollten zunächst behalten werden, da die Veranstaltungen ggf. stattfinden werden.


Für April geplante geführte Wanderungen und Stadtführungen abgesagt

Aufgrund des Corona Virus werden alle geplanten Veranstaltungen im April abgesagt und sofern möglich, im Herbst nachgeholt. Ihre Tourist Information Eitorf, Rathaus Markt 1, Tel. 02243.19433 oder eMail touristinfo@eitorf.de.

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